Marie-Luce
Challet
Nathalie Chatelain
Line Gaudard
Isabelle Martin-Achard
Harfenquartett
Vor
16 Jahren vereinigten sich an der Akademie in Lausanne
vier preisgekrönte Musikerinnen zu einer Formation,
die bis heute einzigartig in ganz Europa ist: zum Harfenquartett
Harpège. Seitdem erweitert und vertieft das Ensemble
das Repertoire für diese aussergewöhnliche Besetzung,
welche nicht nur für die vier ausgebildeten Solistinnen
sondern auch für Komponisten und Arrangeure eine
besondere Herausforderung darstellt: Jede Harfe ist mechanisch
sehr komplex, dennoch haben alle denselben Tonumfang.
Soll beispielsweise eine Komposition für Streichquartett
in ein Stück für vier Harfen umgearbeitet werden,
kann die Partitur nicht einfach übertragen werden,
sondern die Melodie muss von Harfe zu Harfe zirkulieren.
Hierbei müssen alle vier Harfenistinnen mit grösstmöglicher
Homogenität spielen, um ein einheitliches musikalisches
Bild entstehen zu lassen – eine Herausforderung,
welche Harpège gerne annimmt.
Seine musikalische Bandbreite, die von mittelalterlichen
bis zu zeitgenössischen Werken reicht, stellt das
Ensemble in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland sowie
auf zwei CD-Einspielungen unter Beweis. 1999 traten sie
mit grossem Erfolg beim Welt Harfen Kongress in Prag auf.
Sonntag,
10. Dezember 2006, 17 Uhr
museum franz gertsch
Werke von
Händel, Corelli, Albeniz, Tschaikowsky, Grieg, Debussy,
u.a.