Giovanni
BarbatoVioline Marcelo NisimanBandoneon Winfried HolzenkampKontrabass
Giovanni Barbato wurde
1972 in Neapel geboren und begann schon im Alter von sieben
Jahren seine musikalische Tätigkeit. 1993 erhielt
er am „Conservatorio S. Pietro a Majella“
unter Prof. Angelo Gaudino sein Lehrdiplom mit Auszeichnung.
Gleichzeitig erhielt er den „Fernando de Ritis“
- Preis für das beste Diplom des Jahres. Ab 1985
gewann Giovanni Barbato zahlreiche nationale und internationale
Wettbewerbe. Auf sein Solodebüt mit Orchester im
Alter von 16 Jahren folgten zahlreiche Auftritte mit Kammermusikgruppen
und Recitals in den wichtigsten Städten Italiens.
Er nahm an Meisterkursen von Corrado Romano und von Salvatore
Accardo teil. 1996 war er Schüler von Prof. Franco
Gulli in der „Indiana University“ in Bloomington,
USA und schloss im Jahre 2000 sein Solistendiplom an der
Musik-Akademie der Stadt Basel bei Prof. Adelina Oprean
ab. Seit 1997 unternahm er als Solist regelmässig
Konzertourneen in Südamerika, Frankreich, Deutschland,
Italien und in der Schweiz. Der italienische Geiger ist
mit Dirigenten wie Lu-Jia, Patrick Furrer, Jorge Fontenla,
Lorenzo Castriota Skanderbeg, Raffaele Napoli und Alberto
Veronesi in zahlreichen Konzerten aufgetreten. Giovanni
Barbatos musikalische Kapazitäten reichen vom Barock
bis hin zu neueren Stilrichtungen wie Tango (Silencio
Tango) und Popmusik.
Marcelo Jaime Nisinman
wurde 1970 in Buenos Aires geboren. Er studierte dort
Harmonielehre und Kontrapunkt bei Guillermo Graetzer (Schüler
von Paul Hindemith) und Bandoneon bei J. Pane. Als Protegé
von Astor Piazzolla hatte er einen musikalischen wie auch
persönlichen Zugang zu diesem wichtigsten Erneuerer
des Tangos. In Paris studierte Nisinman Orchestrierung
bei J. L. Campana und setzte seine Kompositionsstudien
später bei Detlev Müller–Siemens in Basel
fort. Internationale Konzerttourneen führten ihn
mit Gary Burton, Gidon Kremer und seinem Kremerata Streichquartett,
dem Stockholm Wind Symphonie Orchestra, dem Philadelphia
Orchestra und Charles Dutoit, dem amerikanischen Lancaster
Symphony Orchestra, der dänischen Beijbom/Kroner
Big Band, dem schweizerischen CasalQuartett u.v.a. zusammen.
Auch als Komponist hat sich Nisinman einen Namen gemacht,
vor allem mit seinen Kompositionen im Bereich des Tangos
(darunter eine Tango-Kammeroper), aber auch mit zahlreichen
Neubearbeitungen traditioneller Tangos und Werken Piazzollas.
Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er in Basel als
Komponist und Bandoneonsolist.
Winfried Holzenkamp schloss im Januar 2001 seine
Studien bei Prof. Schüssler an der Kölner Musikhochschule
mit dem Konzertexamen ab. Im Rheinland arbeitete er in
den Bereichen improvisierte Musik, neue Musik, Musical,
Oper, Klassik, Klezmer, Hörspiel, Theater und Tango.
Danach erhielt er ein Stipendium des DAAD und lebte mit
seiner Familie ein Jahr in Buenos Aires/Argentinien. Die
Fähigkeit die Technik und den Swing des Tango zu
adaptieren und das grosse Interesse an Tango aller Art
in Europa bilden heute die Grundlage für seine intensive
Beschäftigung mit Tango.
Samstag,
4. November 2006, 20 Uhr
museum franz gertsch