Samstag, 4. November 2006, 20 Uhr
museum franz gertsch
Marcelo
nisiNman trio
Giovanni
Barbato Violine Marcelo
Nisinman Bandoneon Winfried
Holzenkamp Kontrabass
Tango
for Bad People
Kaiser
Wilhelm und Papst Benedikt waren sich 1914 einig: Der
Tango sollte verboten werden! Der so zwielichtige Tanz
war im von Einwanderern hoffnungslos überfüllten
Buenos Aires Ende des 19. Jahrhunderts in einem Milieu
von Arbeitslosigkeit, Kriminalität und gesellschaftlichen
Spannungen entstanden. Er erzählt von den Sehnsüchten
entwurzelter Immigranten, der Suche nach dem Glück
und enttäuschten Hoffungen, zerstörten Existenzen
und ausschweifendem Leben, den Gitarren- und Messerhelden
der Vorstädte, schweren Jungs und leichten Mädchen,
von Einsamkeit, Abwegen und dem Vergessen in der Musik
… Tango for bad people. Der aus Buenos Aires stammende
Marcelo Nisinman, Protegé des legendären Astor
Piazzolla, holt mit seinem Trio die traditionellen Vorlagen
in die Gegenwart und präsentiert Tango nuevo vom
Feinsten.
CHF 25,- (Abo CHF 19,-) / Jugendliche bis 20 Jahre: CHF
20,- (Abo 15,-)
Aufführungsende ca. 21.20 Uhr Für Konzertbesucher
ermässigter Eintritt ins Museum (geöffnet bis
17 Uhr)!